Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte

Visitation

Volker Schlöndorff
Deutschland 2026
Zwei Menschen stehen vor einem See.

87 Jahre ist Schlöndorff alt – und damit fast so betagt wie das Haus, um das sich in seiner Adaption von Jenny Erpenbecks Roman alles dreht. 1933 wird es an einem märkischen See gebaut, zwischen wehendem Schilf, Wald und blauem Himmel. All das bleibt über die Jahrzehnte. Was sich ändert, sind die Menschen, die politischen Systeme und die Geschichte(n), die es umgibt. Immer wieder reichen die historischen Ereignisse bis in dieses Idyll: von der Nazi-Zeit bis zum Mauerfall. Während HEIMSUCHUNG stark konzentriert deutsche Geschichte spiegelt, tauchen mit Lars Eidinger, Martina Gedeck und Susanne Wolff bekannte Schauspielgesichter auf – und verschwinden wieder. (Sascha Rettig)

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